- Ich spreche mit Gegenständen und versuche sie zu motivieren, damit sie die Dinge tun die ich mir von ihnen wünsche. Nämlich: ihre Funktion erfüllen: „Heey, was ist denn los? Farbe haste, Papier haste, Strom sitzt, bis grad eben war doch allet schick..?“. Ich habe den Eindruck es hilft. - Mir zumindest.
- By the way nicht funktionierende Technik. Wenn Technik nicht funktioniert, macht mich das kirre. Richtig kirre. Da habe ich wirklich eine 0-Tolleranz-Grenze. Und bei fehlkonstruierten Dingen. Ich denke mir dann (und sage es meistens auch) "Ey, ich versteh' s nicht. Wie kann man etwas bauen, was nicht funktionieren kann. Ich geb mir doch auch Mühe bei meinem Job!".
- Als Kind wollte ich eine Zeit lang Erfinderin werden. Daniela Düsentrieb wurde ich von meinen Eltern getauft, denn ich hatte richtig viele Ideen für Erfindungen. Ich wollte richtig gute, hilfreiche Dinge erfinden, die das Leben leichter machen. Einmal habe ich mir einen “Aufzug” aus Seilen gebaut, mit dem ich morgens meine Klamotten ins Hochbett transportieren konnte. Einmal quer durch’ s Zimmer ging die Konstruktion und hat super funktioniert. Nur das Anziehen im Bett war dann doch umständlicher als ich es mir vorgestellt hatte (denn so hoch war die Deckenhöhe dann doch nicht).
- Ich habe Schuhgröße 37. Auf Parties kamen früher regelmäßig neue Gäste dazu und meinten beim Reinkommen grinsend (da wusste ich schon: meine Antwort ist gefragt): „wem gehören denn .. diese süßen kleinen Schuhe draußen?“ Irgendwann mochte ich dieses wiederkehrende Ritual gern, weil es sich so absurd oft an einem Abend wiederholte.
- Als Teenagerin hatte ich wechselnde Haarfarben in: Pink, Grün, Türkis und Lila. Eine Phase von Blond, Kastanienbraun und Schwarz war auch dabei. Ich hab mich durch lange und kurze Haare, Sidecut, Irokesen bis zum Igelschnitt durchprobiert und es sehr gefeiert.
- Apropos Haare: Wenn ich arbeite knote ich heute meine Haare immer zusammen. Mein kleines Vogelnest auf dem Kopf hilft mir bei der Konzentration. Mittlerweile ist es wirklich ein bewusstes Ritual geworden, vor jeder Mail, vor jedem Kurs und immer, wenn ich meine volle Konzentration zusammensammeln möchte: Haargummi her.
- Schmuck trage ich ab und zu gern in meiner Freizeit, besonders, wenn ich mir etwas Leichtigkeit in den Alltag holen möchte, aber gerade sehr wenig Zeit zur Verfügung steht. Das Rumgebaumel von langen Hängern an meinen Ohren versüßt mir dann den Tag.
- Ich bin die Meisterin der Wortneuschöpfungen, denn irgendwie habe ich regelmäßig Wortfindungsstörungen. Deshalb denke ich mir auf die Schnelle einfach andere Worte dafür aus, oder ich versuche ähnliche Worte zu finden. Oder, manchmal fallen mir ganz kontextfremde Worte ein, I don' t know why, die ich dann einfach in meinen Satz einfüge, obwohl ich weiß, dass es keinen Sinn ergibt. Denn sonst verliere ich schnell meinen Faden.
- Ich dachte bis zu meinem Praxissemester, dass ich unsportlich bin. Als Kind war ich zwar beim Voltigieren und Reiten, aber der Schulsport hat mich glauben lassen, ich sei für Sport absolut nicht zu gebrauchen. Meine miesen Noten in Leichtatlethik und Bälle werfen (Basketball, Volleyball, die ganzen Ballsportarten) habe ich durch’ s Turnen ausgleichen können. Wie sportlich ich sein kann, habe ich erst mit 21, zufällig, im Zirkus herausgefunden.
- Zum Zirkus bin ich zufällig gekommen. Denn ich habe mich nicht getraut, zu meiner Praxisbegleitung "nein zu sagen". Er hatte mich gefragt, ob es ein Ziel für mich wäre in meinem Praktikum Jonglieren zu lernen. - Ich meinte "Ja" und dachte "och nööö". - Und dann hat es mich sowas von gepackt und ich konnte nicht nur in unter 3 Stunden Üben 3 Bälle jonglieren, sondern fand auch noch den besten Job der Welt - Zirkuspädagogin.
- Mein liebster Wochentag ist der Montag, da starte ich voller Tatendrang in die Woche und genieße es die Woche zu beginnen.
- Ich muss mich morgens manchmal noch mal umziehen, wenn mein Outfit nicht zu meiner Stimmung passt. Ich fühl mich sonst den ganzen Tag wie verkleidet.
- Mein Lieblingsplatz in der Küche ist AUF dem Küchentisch oder der Arbeitsfläche. Das ist seit Kindheitstagen nicht aus mir heraus gekommen.
- Ich schneide unkonventionelle Brotscheiben - sie werden selten gerade oder gleichmäßig, meistens auch zu dick oder zu dünn.
- Ich trete total gerne die Pappverpackungen von Eiern mit den Füßen platt. Während meines Studiums, haben meine Freunde sogar ihre alten Eierpackungen als kleines Mitbringsel oder Trösterli zu Besuch mit gebracht.
- Womit man mich jagen kann: Pilze, Fisch und Fleisch. Was ich aber super gerne esse sind: türkische Kühlroladen (vegan, gibt’s bei uns in der Weihnachtszeit) und was IMMER geht: Halloumi-Makali-Dürüm (mit Knoblausoße).
- Am liebsten Trinke ich stilles Wasser. Wasser mit Kohlensäure krieg ich einfach kaum runter. Leute, ich weiß nicht wie ihr das macht!
- In meinem Handy sind, ich weiß nicht wieviele, Erinnerungen in meiner Erinnerungs-App gespeichert. Ich arbeite sie, obwohl sie datiert sind, kreuz und quer ab.
- Ich bin die mit den 1000 offenen Tabs. - Ich zögere die Updates am Handy so lange wie möglich heraus, weil ich Sorge habe, dass sie danach verschwunden sind.
- System-Updates am Handy und Laptop mache ich wirklich nur, wenn es sich absolut nicht mehr vermeiden lässt, oder Ausversehen.
- Ich trage ausschließlich bunte Socken. Einfarbige Socken haben nicht einmal die Chance in meinen Kleiderschrank einzuziehen, denn sollten sie mal im Mehrfachpack der gepunkteten und glitzernden Socken mit dabei sein, werden sie sofort aus der Wohnung verbannt.
- Apropos Klamotten. An meinen Pullis müssen Kapuzen dran sein. Die entspannen mich. Ich liebe es, einen tragbaren Rückzugsort immer dabei zu haben. Ein paar wenige Pullis ohne Kapuze (geschenkt bekommen) habe ich zuhause, aber die trage ich nie draußen.
- Ich hab schon mehrfach versucht meinen Klamotten-Style zu verändern, weil ich dachte, ich sehe zu langweilig aus. Aber irgendwie wird' s nix. Ich zieh einfach am liebsten Hoodi und Hose an.
- Ich schlafe auch im Sommer mit meiner Winterbettdecke. Auch wenn sie dann eher auf ein bis zwei Körperteilen von mir liegt, - sie ist so wunderbar schwer. - Vielleicht lege ich mir mal eine Gewichtsdecke zu.
- Ich bin die, die es schafft Essen mit so wenig Geduld "nebenbei" zu kochen, dass das es gefroren und angebrannt zugleich ist.
- Ich lasse mindestens 1 Mal im Jahr einen Topf dermaßen anbrennen, dass er danach weggeschmissen werden muss. Aktuell (2025) bin ich bei 2. Mein Rekord lag bei 3, oder sogar 4 Töpfen in einem Jahr, ich glaube das war 2024.
- Wenn ich koche, stehe ich meistens in der Yoga-Pose "Der Baum" auf einem Bein. Ich weiß nicht warum, das ist auch sowas was irgendwie schon immer so war.
- Ich habe absolut kein Zeitgefühl. Das ist eine meiner größten Herausforderungen in the big life.
- Um zu Terminen pünktlich zu kommen, stresse ich mich dermaßen ab, dass ich mir mehrere Wecker stelle. Einen für "bald ist es soweit", einen für "ich muss mich fertig machen" und einen für "ich muss los" + und am Ende bin ich so verwirrt, dass ich nicht mehr weiß, wann ich nun wirklich los muss.
- Ich bin die absolute Dokumenten-Chaotin. Ich habe mein Abi-Zeugnis verloren, weil ich es so gut weggeräumt habe, dass ich es danach nicht mehr finden konnte. Denn ich konnte mich schlichtweg nicht mehr an meine Aufräum-Logik erinnern.
- Ich arbeite so gut wie nie an meinem Schreibtisch, wenn ich an meinem Laptop sitze. Ich kann besser auf dem Boden sitzend arbeiten. Oder in meinem Bett. Ich habe jahrelang versucht mir das abzugewöhnen. Aber es viel mir schon immer schwer am Schreibtisch zu sitzen. Mittlerweile versuche ich nicht mehr das zu verändern, sondern mache es mir auf dem Boden, oder im Bet gemütlich.
- Wenn ich auf Stühlen sitze, komme ich mit meinen Füßen nicht an den Boden. Das ist einer der Gründe, weshalb ich gerne mit einem angezogenen Bein und aufgestellten Fuß auf dem Stuhl sitze. - Oder im Schneidersitz. - Und das schon seit meiner Jugend.
- Ich habe ein resting bitch-face. Und bis ich das herausgefunden habe, sind Jahrzehnte (!) vergangen. Erst 2024 habe ich das rausgefunden, denn von einem geschätzen Kollege wurde mir während einer Generalprobe, zum 100.000sten Mal zurückgemeldet, dass ich so schaue, als wäre ich üüüüüüübel angepisst. - Das ist mein Gesicht, wenn ich mich a) entspanne, oder b) konzentriere. I' m sorry for the irritation!
- Obwohl ich gebürtige Leipzigerin bin, fühle ich mich nach nur 4 Jahren die ich in Berlin gelebt habe, im Herzen eher als Berlinerin. Wenn ich sage ich komme aus Leipzig, fühlt sich das für mich immer ein bisschen falsch an. Ick berliner och lieber als zu sächsln.
34 Fun Facts über mich
Tereza Kreim
ÜBER MICH: Seit 2015 ist die zeitgenössische Zirkuskunst für mich Beruf, Hobby, Leidenschaft und persönliche Weiterentwicklung. Ich liebe die Lebendigkeit, Achtsamkeit und Freiheit die darin liegt. Die kreative Bewegung und das Spiel fördern nicht nur körperliche Fähigkeiten, sondern verbinden, empowern und sind pure Nahrung für die Seele. Grow with your flow and glow! Das ist meine Philosophie, deshalb sind all meine Angebote fernab von Leistungssport, sondern dein "Zirkus für die Seele".
Mehr über mich erfährst du hier.
