Monatsrückblick Juli 2026: Handyfreie Sommerpause zum Reconnecten

Persönliches | 10. August 2026

Der Juli hielt für mich eine wohlige Sommerpause bereit. Das war meine Zeit zum Reconnecten, Zurückblicken und Vorausschauen. Ich habe in erzwungener handyloser Zeit so am See, im Park und im Wald so richtig aufgetankt und meine Lebendigkeit gefüttert.

1. 33 Tricks und flowtige Abfolgen in 5 Wochen Hula Hoop Basic Flow

Im Juli ging die allererste Kursrunde von Hula Hoop Basic Flow zu Ende. Nach 5 Wochen gemeinsamen Hooping im Park, habe wir mit einer Tricksammlung von 33 Hula Hoop Tricks und einigen flowtigen Abfolgen den Kurs abgeschlossen.

Dieser Kurs hat mir nach seinem Ende richtig gefehlt. Es war mir eine riesen Freude jede Woche mit den Reifen über der Schulter in den Park zu laufen, und ein absolutes Lieblingsformat: Sonne, Park, mega tolle Menschen und Hula Hoop - this makes me happyyy. Jedes Mal bin ich vom Kurs nach Hause und dachte: "That' s it, das ist mein Ding".

Und ich habe zum Schluss wieder soo liebevolles Feedback von den Teilnehmer*innen bekommen, da ist mir ganz weit das Herz aufgegangen. Besonders gut an kamen die Recap-Videos, die ich in unsere Telegramgruppe reingestellt habe.

2. Reset im Retreat

Der Juli hielt für mich eine himmlische Auszeit bereit. Anfang Juli bin ich auf das Rest & Reconnect Retreat gefahren. Diese 4 Tage waren ein Geburtstagsgeschenk von meinem Lebensgefährten, das ich beinahe nicht angenommen hätte, weil ich es als viel zu groß empfand. 

Ich bin so! froh, dass ich dieses umwerfende Geschenk letztlich doch noch angenommen habe! Anfang Juli war genau die richtige Zeit dafür.

Ich war tief erschöpft von der ersten Jahreshälfte und brauchte dringend Zeit mit mir selbst. Das Retreat war der pure reset für mich. Mein Handy hab ich außer Sichtweite im Zimmer gelassen und ich habe das echte Leben nur so aufgesaugt:

  • Keine Uhrzeiten im Blick behalten müssen, kein Termindruck, keine Unterbrechungen.
  • Im Kreis lauter toller Frauen weben (ganz vergessen, wie entspannend das ist) und dabei tiefgehende Gespräche führen. Ganz nebenbei haben sich meine Gedanken und Aha-Momente miteinander verknüpft und verwebt.
  • Tagebuch schreiben, während bis auf die Schwalben, die über' s Dach jagen, und dem Wind rein gar nichts zu hören ist. - Hier habe ich mit aller Wucht gemerkt, wie laut mein Alltag in der Stadt eigentlich ist und, dass akkustische Reize einer meiner größten Stressoren ist.
  • Auf der Suche nach dem Holunder meiner Intuition folgen - und ihn auf diese Weise finden!
  • Wildkräuter kennen lernen und daraus ein individuelles Wildkräutersalz, eine Frauenkräutertinktur ein Frauenkräuter-Massageöl, Wildkräuterraffaelos und ein eigenes Räucherbündel zaubern.
  • Düfte schnuppern - als ätherische Öle und als frische Pflanze - Leute, das
  • Yoga, Kakaozeremonie und Die Wolfrau mit der Selkie-Geschichte.

3. Handyfreier Urli in der Dübener Heide

Unser Familienurlaub ging Ende Juli nach dem Ferienzirkus mit Zirkomania und dem NaUmZi, erstmalig in die Dübener Heide. Seit langem waren wir mal wieder zu dritt Campen und haben dabei einen wirklich zauberhaft idyllischen Ort mit herzlichen Menschen gefunden, an dem meine 5 jährige Tochter innerhalb von wenigen Tagen autodidaktisch erst Tauchen und dann Schwimmen gelernt hat. 

Moanas Lernenprozess hat mich schwer beeindruckt. Ich konnte daran wieder sehen, wie leicht, natürlich und individuell sie lernt, wenn ich sie vertrauensvoll ihren eigenen, spielerischen Lernweg gehen lasse und sie das Thema so richtig fesselt. 

Auch richtig cool an diesem Urlaub war: Das war bisher unsere längste Familienreise mit dem Auto. Mühsam aber stetig über 5 Jahre hinweg, haben wir uns endlich mit unserem Nicht-Autofahr-Kind von 7 Minuten auf ca. 75 Minuten Autofahrt hochtrainiert. - Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten!

Glück im Unglück fand ich darin, dass in der zweiten Nacht im Zelt mein Handy von der doch nicht fest verschlossenenen Wasserflasche getränkt wurde. Nachdem ich gelesen hatte, was man mit nass gewordenen Handys alles nicht machen soll (in Reis legen, föhnen, in die Sonne legen etc.) bin ich dem Rat gefolgt es auszuschalten und an der Luft trocknen zu lassen. - Hat geklappt.

Leute, wir müssen das Handy öfter ausmachen! Das war die pure Erholung! Es wird allgemein geraten ein nass gewordenes Handy 48 - 72 Stunden auszulassen. Das kam mir zuerst unmöglich lang vor. Aber schon nach einem Tag habe ich es geliebt und dann gern bis zum letzten Urlaubstag trocknen lassen.


Das habe ich im Juli gebloggt:

Was sonst noch im Juli los war

  • Ich hab mich an meinem ersten Oxymel (Sauerhonig) mit lauter Wildkräutern für mehr innere Ruhe versucht, und es ist mega lecker geworden.
  • Im Juli war Tanzpause in der Tanz Zentrale - das war meine Gelegenheit mal die Tanzerei Flugfisch auszuprobieren.
  • Für meine Tanzpädagogik-Weiterbildung habe ich mit einer Mitauszubildenden das Konzept für unsere Improvisation-Lehrprobe geschrieben.
  • Ich habe meine zweite Jahreshälfte geplant und einen Blick auf 2027 geworfen.

Ausblick auf den August 2026

  • Der zweite Hula Hoop Basic Flow in diesem Jahr startet am 20.08. mit 12 Teilnehmer*innen im Leipziger Volkspark Kleinzschocher. Ich freu mich meeeega darauf!
  • Die Kidskurse am Dienstag starten wieder. Dieses Mal mit 2 Zirkuskidskursen und einem Zirkusdrachenkurs.
  • Ab dem 17.08. kann ich endlich wieder 2-3 x die Woche in der Tanz Zentrale tanzen. Mein Gott haben mir meine Tanzkurse gefehlt! o.O
  • Am 22.08. findet der erste Familienzirkus nach der Sommerpause statt. Ich freu mich drauf wieder einigen neuen Menschen die Welt des Zirkus selbst erleben zu lassen!
  • Das letzte Tanzpädagogik-Weiterbildungswochenende ist wegen extremer Hitze ausgefallen. Umso mehr freue ich mich auf das Kommende im August. Das Thema ist dieses mal "Zeitgenössischer Tanz und eigene Kreativität im Ausdruck der Bewegung" mit Martina La Bonté, deren Dienstagskurs ich sehr liebe.

Tereza Kreim

ÜBER MICH: Seit 2015 ist die zeitgenössische Zirkuskunst für mich Beruf, Hobby, Leidenschaft und persönliche Weiterentwicklung. Ich liebe die Lebendigkeit, Achtsamkeit und Freiheit die darin liegt. Die kreative Bewegung und das Spiel fördern nicht nur körperliche Fähigkeiten, sondern verbinden, empowern und sind pure Nahrung für die Seele. Grow with your flow and glow! Das ist meine Philosophie, deshalb sind all meine Angebote fernab von Leistungssport, sondern dein "Zirkus für die Seele".


Mehr über mich erfährst du hier.

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